Im Jahr 2026 berücksichtigen Neubauprojekte bundesweit verstärkt Aspekte der Barrierefreiheit. Architekten und Bauträger reagieren damit auf den demografischen Wandel und die wachsende Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum.
Schwellenlose Zugänge, breitere Türen sowie vorbereitete Aufzugsschächte gehören zunehmend zur Standardplanung. Ziel ist es, Gebäude von Anfang an flexibel nutzbar zu gestalten.
Fachleute weisen darauf hin, dass frühzeitige Planung kostengünstiger ist als spätere Umbaumaßnahmen. Investoren erkennen zudem, dass barrierearme Immobilien langfristig wertstabil bleiben können.
Auch öffentliche Bauprojekte integrieren verstärkt inklusive Konzepte. Neben Wohngebäuden betrifft dies Verwaltungsgebäude, Arztpraxen und öffentliche Einrichtungen.
Die Kombination aus gesetzlichen Vorgaben, Förderprogrammen und wachsendem gesellschaftlichem Bewusstsein verstärkt den Trend. Barrierefreiheit wird zunehmend als Qualitätsmerkmal verstanden.
Marktanalysten gehen davon aus, dass altersgerechtes Bauen in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird und sich als fester Bestandteil moderner Architektur etabliert.