Die Zahl der diagnostizierten Demenzerkrankungen steigt 2026 bundesweit weiter an. Fachgesellschaften führen diese Entwicklung sowohl auf die alternde Bevölkerung als auch auf verbesserte Früherkennung zurück.
Immer mehr Betroffene werden in einem frühen Stadium diagnostiziert. Dies ermöglicht eine gezieltere Therapieplanung sowie frühzeitige Anpassungen im Wohnumfeld. Angehörige erhalten dadurch mehr Zeit, Unterstützungsangebote zu organisieren.
Experten betonen die Bedeutung strukturierter Beratungsangebote. Neben medizinischer Behandlung spielen soziale Unterstützung, Pflegeberatung und Wohnraumanpassung eine zentrale Rolle.
Auch ambulante Betreuungsangebote für Menschen mit kognitiven Einschränkungen gewinnen an Bedeutung. Tagespflegeeinrichtungen und spezialisierte Pflegedienste verzeichnen steigende Nachfrage.
Fachverbände fordern eine stärkere Verzahnung von Gesundheits- und Pflegeleistungen. Ziel ist es, Versorgungslücken zu vermeiden und Angehörige gezielt zu entlasten.
Angesichts der demografischen Entwicklung rechnen Experten damit, dass die Zahl der Demenzerkrankungen in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.