Mehrgenerationenwohnen entwickelt sich 2026 bundesweit zu einem verstärkt diskutierten Wohnkonzept. Ziel ist es, unterschiedliche Altersgruppen unter einem Dach oder in enger Nachbarschaft zusammenzubringen.
Insbesondere im Kontext von Pflege und Unterstützung im Alltag bietet dieses Modell Vorteile. Jüngere Bewohner können im Bedarfsfall helfen, während ältere Menschen soziale Einbindung erfahren.
Fachleute sehen darin eine Ergänzung zu klassischen Pflege- und Wohnformen. Gemeinschaftliche Strukturen können Isolation reduzieren und gegenseitige Unterstützung fördern.
Allerdings erfordert das Konzept klare Absprachen und vertragliche Regelungen. Organisation, Zuständigkeiten und Privatsphäre müssen sorgfältig geplant werden.
Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene unterstützen teilweise gemeinschaftliche Wohnprojekte, insbesondere wenn Barrierefreiheit berücksichtigt wird.
Experten gehen davon aus, dass Mehrgenerationenwohnen in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen wird, insbesondere vor dem Hintergrund des demografischen Wandels.