Pflege-Wohngemeinschaften gewinnen 2026 bundesweit weiter an Bedeutung. Diese Wohnform kombiniert individuelle Selbstständigkeit mit gemeinschaftlicher Betreuung und wird zunehmend als Alternative zur stationären Pflege wahrgenommen.
In einer Pflege-WG leben mehrere pflegebedürftige Personen zusammen und organisieren gemeinsam mit Angehörigen oder ambulanten Diensten die Betreuung. Das Modell ermöglicht eine persönlichere Atmosphäre als klassische Pflegeheime.
Experten sehen darin ein flexibles Versorgungskonzept, das sowohl soziale Kontakte als auch individuelle Betreuung fördert. Besonders für Menschen mit Demenz gelten kleinere Wohnstrukturen als vorteilhaft.
Die Pflegeversicherung unterstützt ambulant betreute Wohngemeinschaften unter bestimmten Voraussetzungen finanziell. Dadurch entstehen zusätzliche Anreize für diese Wohnform.
Gleichzeitig sind organisatorische und rechtliche Aspekte zu beachten. Verträge, Mietstrukturen und Betreuungsmodelle müssen klar geregelt sein.
Marktanalysten gehen davon aus, dass Pflege-Wohngemeinschaften in den kommenden Jahren weiter wachsen werden und einen festen Platz im deutschen Pflegesystem einnehmen.