Pflegehilfsmittel 2026: Bundesweite Ausgaben steigen weiter an

24.02.2026 · Redaktion

Die Ausgaben für Pflegehilfsmittel steigen 2026 bundesweit weiter an. Pflegekassen berichten von einem kontinuierlichen Wachstum bei Verbrauchsprodukten sowie technischen Hilfsmitteln für die häusliche Pflege.

Zu den am häufigsten bezogenen Hilfsmitteln zählen Pflegebetten, Hausnotrufsysteme, Lagerungshilfen sowie monatliche Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Der gesetzliche Anspruch ermöglicht Betroffenen eine regelmäßige Versorgung.

Experten führen den Anstieg auf mehrere Faktoren zurück. Neben der steigenden Zahl pflegebedürftiger Menschen wächst auch das Bewusstsein für unterstützende Produkte, die den Alltag sicherer und komfortabler machen.

Digitale Bestellprozesse vereinfachen zudem die Beantragung und Lieferung. Viele Anbieter arbeiten inzwischen direkt mit Pflegekassen zusammen, wodurch Genehmigungsverfahren beschleunigt werden.

Fachverbände sehen in der verstärkten Nutzung von Hilfsmitteln eine positive Entwicklung. Sie können dazu beitragen, Pflegebedürftige länger im eigenen Zuhause zu stabilisieren und Angehörige zu entlasten.

Angesichts des demografischen Wandels erwarten Branchenanalysten, dass die Ausgaben für Pflegehilfsmittel auch in den kommenden Jahren weiter steigen werden.

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