Die deutschen Pflegekassen berichten im ersten Quartal 2026 von einem spürbaren Anstieg bei Anträgen zur Wohnumfeldverbesserung. Besonders gefragt sind Maßnahmen wie der Einbau von Treppenliften, bodengleichen Duschen und Türverbreiterungen.
Nach Angaben mehrerer Landesverbände ist die Zahl der eingereichten Anträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 18 Prozent gestiegen. Hintergrund ist unter anderem die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen sowie ein wachsendes Bewusstsein für selbstbestimmtes Wohnen im Alter.
Die Pflegekassen übernehmen für entsprechende Maßnahmen weiterhin Zuschüsse von bis zu 4.180 Euro pro Maßnahme und Person mit anerkanntem Pflegegrad. Fachleute raten dazu, Anträge frühzeitig zu stellen und Angebote von zertifizierten Fachbetrieben einzuholen.
Experten erwarten, dass sich der Trend im Jahresverlauf fortsetzt. Vor allem in ländlichen Regionen steigt der Bedarf an technischen Lösungen, die den Verbleib im eigenen Zuhause ermöglichen.