Prävention in der Pflege 2026: Bundesweite Initiativen gewinnen an Bedeutung

23.02.2026 · Redaktion

Im Jahr 2026 gewinnt das Thema Prävention im Pflegebereich bundesweit weiter an Bedeutung. Ziel ist es, Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinauszuzögern und die Selbstständigkeit älterer Menschen zu fördern.

Krankenkassen und Pflegekassen setzen verstärkt auf Programme zur Sturzprävention, Bewegungsförderung und Gesundheitsberatung. Informationskampagnen klären über Risiken im häuslichen Umfeld auf und geben praktische Hinweise zur Wohnraumanpassung.

Auch digitale Angebote spielen eine wachsende Rolle. Online-Kurse, Trainingsprogramme und Beratungsplattformen ermöglichen niedrigschwellige Zugänge zu präventiven Maßnahmen.

Fachleute betonen, dass Prävention nicht nur individuelle Vorteile bringt, sondern auch gesamtgesellschaftlich relevant ist. Jeder vermiedene oder verzögerte Pflegefall entlastet langfristig das Versorgungssystem.

Darüber hinaus arbeiten Bund und Länder an Strategien zur besseren Verzahnung von Gesundheits- und Pflegeangeboten. Eine frühzeitige interdisziplinäre Betreuung soll dazu beitragen, Risiken schneller zu erkennen.

Branchenexperten gehen davon aus, dass Prävention künftig ein noch stärkerer Bestandteil der Pflegepolitik werden wird. Die nachhaltige Sicherung der Versorgung erfordert neben Finanzierung und Personal auch vorbeugende Konzepte.

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