Bundesweit steigt 2026 die Zahl der Anträge auf Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen deutlich an. Pflegekassen berichten von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Fördermitteln für barrierearme Umbauten.
Gefördert werden unter anderem Treppenlifte, Rampenlösungen, Türverbreiterungen sowie der Umbau von Badezimmern zu schwellenlosen Duschen. Ziel ist es, die Selbstständigkeit von Pflegebedürftigen im eigenen Zuhause möglichst lange zu erhalten.
Pro Maßnahme können bis zu 4.180 Euro Zuschuss gewährt werden, sofern ein anerkannter Pflegegrad vorliegt. In Wohngemeinschaften kann sich die Fördersumme unter bestimmten Voraussetzungen erhöhen.
Experten beobachten, dass sich viele Haushalte frühzeitig mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigen. Neben der akuten Bedarfssituation spielt auch präventive Planung eine größere Rolle als in den Vorjahren.
Handwerksbetriebe berichten von stabiler Auftragslage im Bereich altersgerechter Umbauten. Gleichzeitig weisen sie auf teils längere Lieferzeiten bei speziellen Bauteilen hin.
Der Trend zur Wohnraumanpassung gilt als langfristige Entwicklung. Angesichts der demografischen Struktur Deutschlands wird erwartet, dass die Nachfrage auch künftig auf hohem Niveau bleibt.